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Ausflug zur Wassermühle

Der Heimatverein ist ja inzwischen bekannt für seine Veranstaltungen, die er im Laufe des Jahres für die Einwohner des Dorfes durchführt. Doch das allein wäre wohl zu wenig, um interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einer…

Der Heimatverein ist ja inzwischen bekannt für seine Veranstaltungen, die er im Laufe des Jahres für die Einwohner des Dorfes durchführt. Doch das allein wäre wohl zu wenig, um interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einer Mitgliedschaft zu bewegen. So gibt es eben auch Veranstaltungen, die nur für Mitglieder und deren Partnerinnen und Partner gedacht sind und für die der Verein den größten Teil der Kosten übernimmt. Für Sonnabend, den 3. September, war eine Fahrt zur Wassermühle geplant.

Treffpunkt war der Bahnhof in Großsteinberg – Abfahrt des Zuges 12.42 Uhr. Bei bestem Wetter und entsprechender Laune gings dann auch pünktlich los. Der Weg vom Grimmaer Bahnhof zur Schiffsanlegestelle ist ja nicht weit und bis zur Abfahrt des Schiffes um 14.00 Uhr hatte es noch etwas Zeit. So suchten die Wanderer den Weg entlang des Schwanenteiches in Richtung Großmühle und bogen von dort zur Hängebrücke und Anlegestelle ab. An der ehemaligen Bärenburg konnte man sich noch etwas die Füße vertreten und schon war auch die Abfahrtszeit herangerückt. Die Fahrt war im Vorfeld organisiert, so dass von den etwa dreißig Personen jeder seinen Platz fand.

„Ist das herrlich hier“, war ein Satz, den man mehrfach hören konnte.

Schnell, fast zu schnell, war die Anlegestelle an der Schiffsmühle erreicht. Zu Fuß ging es weiter zur Wassermühle. Die Sonne strahlte kräftig. Mehr hätte es nicht sein sollen. Eine Gruppe, die bisher noch keine Gelegenheit hatte, besichtigte die Bilder von Gerhard Weber, die in Höfgen ausgehängt sind. Im Gasthaus „Wassermühle“ fand man sich wieder zusammen. In einem der angenehm temperierten Gasträume war bereits die Kaffeetafel eingedeckt. Kaffeedurst war reichlich vorhanden. So ließ sich denn auch niemand lange bitten. Im Anschluss war eine Führung in Kirche und Mühlenmuseum geplant. In der Kirche erfuhren die interessierten Besucher einiges aus der Kirchengeschichte allgemein und vieles aus der speziellen des Höfgener Gotteshauses. Im immer wieder interessanten Mühlenmuseum war dann jeder sein eigener Führer. Doch die Exponate sind gut beschriftet. Außerdem tauschten die Wanderer ihr Wissen untereinander aus, so dass am Ende jeder wusste, was er gesehen hat. So verging die Zeit bis zum Abendessen sehr rasch. Gegen 17.30 Uhr lockte es dann die Gäste auch wieder an die Tafel. Speisen und Bedienung waren von bester Qualität, was natürlich auch ein Verdienst des Großsteinberger Koches Steffen Tauchnitz war. Angereichert mit schönen Erlebnissen bestiegen die Mitglieder des Heimatvereins Großsteinberg nach 19.00 Uhr den Bus und fuhren bequem und ohne weitere Störung nach Hause. 

Wenn Sie sich Bilder vom Ausflug ansehen möchten, können Sie es über den Menüpunkt „Bilder“, oder sie klicken einfach hier.

Einige Fotoaufnahmen wurden uns von Christa Blume zur Verfügung gestellt – vielen Dank.