Bittere Heimniederlage gegen die SpG Delitzsch/Löbnitz und die …


Bittere Heimniederlage gegen die SpG Delitzsch/Löbnitz und die Naturgewalten..
Bei hässlichem Herbstwetter ging es für uns schwungvoll und mit dem Bestreben eine bessere Leistung als am vergangenen Wochenende abzurufen, in

Spiel. Regen und der leichte Wind hielten uns im ersten Abschnitt nicht davon ab guten Fußball zu spielen. Frühzeitig drängten wir den Gegner in die eigene Hälfte, welcher lediglich durch einzelne Konter für Entlastung sorgen konnte. Nach einem präzise geschlagenen Freistoß auf den rechten, langen Pfosten durch Uhlig, konnte Prusas per Volleytraumtor zum verdienten 1:0 einlochen. In der Folge erarbeiteten wir uns durch schnelles Passspiel und gute Bälle in die Schnittstellen der gegnerischen Abwehrkette viele gute Einschussmöglichkeiten. Leider versäumten wir es diese eiskalt auszunutzen und das sollte sich noch ganz bitter rächen. Nach einer Unstimmigkeit in unserer Viererkette hatten wir Glück, denn in letzter Sekunde, konnte Sonntag für den bereits geschlagenen Pischer noch auf der Linie retten. Mit einem guten Gefühl ging es in die Halbzeitpause und nach Ansprache der kleinen Fehler aus Halbzeit Eins und aufbauenden Worten ging es in die zweite Hälfte. Was uns dann wiederfuhr hatten wir so noch nicht erlebt. Nachdem wir die Gäste in den ersten Minuten wieder weit in ihre Hälfte drängten und erneut eine 100%ige Chance ausließen, hörte es plötzlich auf zu regnen. Dafür kam ein extremer Sturm auf, der uns aus Richtung des gegnerischen Gehäuses extrem ins Gesicht blies. Fortan kippte das Spiel. Die Gäste aus Delitzsch nutzten die Witterungsverhältnisse clever aus. Sie stellten uns extrem hoch zu und pressten weit in unserer Hälfte. Somit hatten wir keine Optionen nach vorn zu spielen, denn ein weiter Abschlag war nicht mehr möglich und ein geordnetes Aufbauspiel auf Grund des frühen Pressings ebenfalls nicht. So nutzte der Gegner einen Ballverlusst im Aufbauspiel zum 1:1 Ausgleich in der 50. Minute. Die Partie spielte sich nun nur noch in unserer Hälfte ab. Dabei stemmten wir uns vergebens gegen einen stärker werdenden Gegner und die Naturgewalt in Form des Sturmes. Lange Einwürfe des Gegners wurden zu Flanken und hohe und weite Bälle wurden für uns immer wieder gefährlich. Als die Delitzscher in der 70. Minute auch noch einen Strafstoß zugesprochen bekamen und diesen verwandelten, hatte der Gegner in Zusammenarbeit mit dem extremen Wind unsere Moral gebrochen. Vergebens versuchten wir noch einmal alles nach vorn zu werfen, denn es fiel weiterhin extrem schwer geordnet nach vorn zu spielen. Die Gäste nutzten unsere Versuche nach vorn zu kommen und die äußeren Bedingungen weiter eiskalt aus und konterten uns noch zweimal aus und erhöhten bis zum Schluss noch auf 1:4.

Zwei so unterschiedliche Halbzeiten von den äußeren Bedingungen habe ich noch nicht erlebt. Leider arbeiteten diese gegen uns. Nur der extreme Gegenwind soll nicht als Ausrede dienen, aber er setzte uns schon merklich zu und verankerte sich auch in unseren Köpfen, so dass unsere Moral leider nicht stand hielt. Über die zweite Hälfte dürfen wir uns jetzt nicht den Kopf zerbrechen! Der Kopf muss wieder hoch und die Brust raus. Lasst uns auf die gute erste Halbzeit aufbauen und daraus Selbstbewusstsein ziehen, denn uns steht eine englische Woche bevor. Zu Boden gehen ist keine Schande, aber Liegenbleiben! Am Mittwoch geht es nach Sermuth, wo wir auch etwas wieder gut zu machen haben. Am Sonntag haben wir dann den Hohnstädter SV zu Gast. Da gilt es "Alles haus zu rauen!"! Kleiner Insider! 😉 Also Männer, Mund abputzen, wieder aufstehen und genauso ausgeschlafen nach Sermuth fahren!

Aufstellung: Pischer, Arnold, Uhlig, Luft, Sonntag, Vinzens, Kutz, Prusas, Diermann, Lange, Schwurack

Tore: 1:0 Prusas (11.), 1:1 Kellner (50.), 1:2 Schumann (70. 11m), 1:3 Pfennigsdorf (73.), 1:4 Meyer (87.)