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Frühlingswanderung 2012

Ziel der diesjährigen, inzwischen 6. Frühlingswanderung mit dem Ortschronisten, lag in der Bahnhofstraße 34. Dort befindet sich auf historischem Gelände die FRELU Hergert GmbH. Die Wanderroute verlief ausschließlich i…

Ziel der diesjährigen, inzwischen 6. Frühlingswanderung mit dem Ortschronisten, lag in der Bahnhofstraße 34. Dort befindet sich auf historischem Gelände die FRELU Hergert GmbH. Die Wanderroute verlief ausschließlich innerorts und glich wohl mehr einem Spaziergang. Vom Start Heimathaus ging es durch die Schlippe am neuen Kindergarten zur Großen Gasse, diese entlang zur Alten Dorfstraße und schließlich in die Bahnhofstraße, wo bei Nr. 34 das Ziel erreicht wurde. Unterwegs erfuhren die über sechzig Wanderer einiges über die Kaufhalle und den zerstörten Brunnen nebenan, über die Ziegen von Sanitätsrat Dr. Lohse, den Waldschmuck von Carl Kuhn, sowie die Friseurartikel von Rudolf Horn. Sie wurden mit der Geschichte des Hauses Große Gasse Nr. 3 vertraut, indem sie etwas über Friseur Ubl, die Sattler Zetzsche und Rein, Schuhmacher Rudolf, den „Textilkonsum“ und die Radio-Reparaturwerkstatt von Erich Erfurth wie auch über das schräg gegenüber liegende Gebäude der Süßmostkelterei Kreusch und die Ladengeschäfte von HO, Geidel/KONSUM, Fleischerei Schulze/Winkler, Bahn- und Gasthof sowie über die Schlosserei Lochmann erfuhren. Ebenso interessant war die Historie der Fa. Gebr. Heydt, des Dampfsägewerkes Otto Meyer, des „Säurebaues“ und der Fa. Haase&Co., die die ersten Brutapparate gebaut und weithin vertrieben hat. In der Fa. FRELU Hergert GmbH angekommen, standen die Mitarbeiter Christian Holletzek, Detlev Senftleben und Dietmar Kummrow bereit, die Wanderer durch ihren Betrieb zu führen. Nach einer freundlichen Begrüßung bildeten sich drei Gruppen, die jeweils von einem der freundlichen und kompetenten Herren übernommen wurde. Anschaulich erklärten sie die fertigen Erzeugnisse, die alle in irgend einer Weise barrierefreiem Leben dienen und Menschen, die sich nicht mehr im vollen Umfang selbst behelfen können, das Leben erleichtern. Was bei Hergert den Betrieb verlässt, besteht in der Regel aus poliertem Edelstahl. Die Produkte werden TÜV überwacht und tragen das entsprechende Gütesiegel. Beliefert werden alle Kunden, die FRELU-Produkte anwenden, von der Privatperson über Kliniken bis hin zu Hotels. Ständig tüfteln Hans Hergert und seine Mitstreiter an neuen Ideen, die die Produkte verbessern sollen und dem Bedarf immer wieder neu Rechnung tragen. Fragen wurden gestellt und beantwortet, einzelne Arbeitsgänge gezeigt und erklärt. So verging die Zeit recht schnell. Der Heimatverein Großsteinberg e.V. hatte in einer von FRELU-Hergert-Mitarbeitern freigeräumten Halle Biertischgarnituren aufgestellt und ein Kuchenbuffet aufgebaut, so dass die Wanderer bei Kaffee und Kuchen noch ein wenig verweilen und sich über das Erlebte Austauschen konnten, ehe es auf den Heimweg ging. Allgemeiner Tenor: Interessant, etwas über die Geschichte des Dorfes zu erfahren und so eine ortsansässige Firma mal von Innen erleben zu können.   

Die Fotos wurden aufgenommen von Christa Blume, Ralf Saupe sowie Monika und Rolf Langhof

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