Von Sonnenschein bis zum Schneegestöber! Alles dabei im ungleichen Duell im …


Von Sonnenschein bis zum Schneegestöber! Alles dabei im ungleichen Duell im Heimspiel auf verkürzten Großfeld gegen den Hohnstädter SV.
Gegen die mit nur 8 Spielern angereisten Hohnstädter war die Marschroute . Mit schnörkellosem Kombinationsfussball sollte etwas für das Torverhältnis getan und mit 100%iger Konzentration ein Gegentor verhindert werden. Bei Sonnenschein ging es mit Anlaufschwierigkeiten in die Partie, denn es dauerte eine viertel Stunde bis wir uns auf den verkürzten Platz eingestellt hatten. Als der Ball mal schnell über drei Station zu Köcher kam, zog der trocken ab und traf mit seinem ersten Saisontor für unser Team zum 1:0. Glückwunsch! Doch so richtig im Spiel waren wir nicht, denn trotz der folgenden drei Tore in der 26., 30., und 32. Minute durch Schwurack konnten wir nicht überzeugen. In einer extrem komplizierten, fahrlässigen und unkonzentrierten Art und Weise, ließen wir unzählige Großchancen aus und die Gäste aus Hohnstädt immer wieder gefährlich kontern. Mit dem 4:0 ging es in die Pause.
Auf drei Positionen verändert, stellten wir uns zum zweiten Abschnitt, welcher jetzt in munterem Schneetreiben stattfand, auf. In Minute 49 traf der eingewechselte Uhlig zum 5:0 und konnte sich in die Torschützenliste eintragen. Direkt nach Anstoß passierte das, was wir unbedingt vermeiden wollten. Unser Ziel zu Null zu spielen ging auf Grund an mangelnder Ernsthaftigkeit und Konzentration flöten. 5:1 hieß es nach 50 Minuten. In den folgenden 20 Minuten übertrafen wir uns weiterhin im auslassen von 100%igen Tormöglichkeiten. Kläglich wurde Chance um Chance unmotiviert versemmelt. Zur Freude der Gäste, eine Zumutung für jeden anwesenden Zuschauer! Erst als die Kräfte und die Konzentration bei unserem Gegner nachließen, konnten wir bis zum Abpfiff durch weitere Tore von Fritsche und Schwurack auf 10:1 erhöhen.

Angesichts der Chancen, welche sich uns boten, ist dieses Ergebnis viel zu wenig. Ohne zu übertreiben, hätten wir noch 15 Tore oben drauf packen können oder müssen. Immer wieder verzettelten wir uns in der vielbeinigen Gästeabwehr, anstatt den Ball zum schnellsten Mitspieler zu machen. Fehlende Ernsthaftigkeit, Konzentration und der unbedingte Wille das Tor zu machen waren besorgniserregend. Warum konnten wir uns hier nicht so motivieren wie zum Beispiel gegen Stauchitz? Warum konnten wir unsere Konzentration nicht komplett hochalten, um unser ausgegebenes Ziel, ohne Gegentor aus der Partie zu gehen, zu erreichen? Diese Fragen müssen wir uns stellen, gemeinsam eine Antwort finden und an einer Lösung arbeiten. Für die Tatsache, dass wir erst zu dieser Saison ganz bunt zusammengewürfelt wurden, stehen wir zwar gut da, aber wenn man weiß, was wirklich in uns steckt, kann man mit dieser Leistung definitiv nicht zufrieden sein. Für uns eine pure Enttäuschung. Wer hat aber gesagt, dass es leicht werden würde? Wir werden uns davon nicht unterkriegen lassen und weiter arbeiten. Ich lass mich davon nicht unterkriegen! Ein kleiner Lichtblick an diesem verschneiten Herbsttag war die Leistung von unserem Arni. Er machte für seine Verhältnisse ein gutes Spiel und konnte als rechter Verteidiger mit zwei Assists und viel Einsatz glänzen. Weiter geht’s! Wir sitzen alle im selben Boot!

Aufstellung: Pischer, Arnold, Luft, Sonntag (46. Uhlig), Köcher (46. Prusas), Diermann (59. Börner), Vinzens, Lange (46. Fritsche), Schwurack

Tore: 1:0 Köcher (23.), 2:0, 3:0, 4:0 Schwurack (27., 31., 33.), 5:0 Uhlig (49.), 5:1 Weidemann (50.), 6:1 Fritsche (70.), 7.1, 8:1 Schwurack (78., 82.), 9:1 Fritsche (83.), 10:1 Schwurack (88.)